Nach all den zahllosen, erbitterten Schlachten auf stürmischer See und der schweißtreibenden, glutheißen Fron an den Schmelzöfen der hauseigenen Kanonenkugelproduktion musste CEO Hirgorath jüngst beim Blick in den polierten Säbel feststellen: Es sind längst nicht mehr nur die grauen Haare im Bart, die ihn verdammt alt wirken lassen. Der ständige Pulverdampf ist einfach schlecht für den Teint.
Kurzerhand warf er den Anker aus, verließ das schwankende Deck und verkaufte die rauchenden Fabriken an den Meistbietenden. Wo ließe sich ein neues Kapitel besser beginnen als im berühmt-berüchtigten Heimathafen aller Gesetzlosen? Auf Tortuga eröffnete er feierlich die allererste Filiale von Hirgorath Investment.
Das neue Geschäftsmodell: Ehrlich, aber mit Biss!
In Zukunft soll es auf Hirgoraths Deck ein wenig ehrlicher zur Sache gehen – ganz ohne Entermesser, Blutvergießen und donnernde Kanonen. Es sei denn natürlich, besagte Kanonen dienen als hochprozentige Handelsware.
Das kundenorientierte Konzept steht felsenfest:
- Bruderschafts-Bonus: Echte Piraten und treue Freibeuter erhalten selbstverständlich die absoluten Premium-Konditionen und die niedrigsten Zinssätze.
- Risikomanagement für Kleinanleger: Um das sensible Geschäft nicht zu belasten, werden ahnungslose Kleinanleger direkt in die liebevolle Obhut befreundeter Monster, Seeungeheuer und Klabautermänner übergeben. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Die Anlagestrategie
Hirgorath Investment setzt auf hanseatische Gründlichkeit gepaart mit Freibeuter-Instinkt. Investiert wird vorzugsweise in schandhaft unterbewertete AGs oder in bombensichere, krisenfeste Anleihen.
Das Hirgorath-Versprechen: Das Risiko für den geschätzten Anleger bleibt so flach wie die Karibik bei Flaute – eine Wertsteigerung ist so sicher wie das Amen in der Haifischbar. Für das täglich Brot sorgen regelmäßige Dividendenzahlungen.