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KHs vs. Privatdepot

MAGICPOOL · Marduk · 24.08.2026 19:24

Sehr geehrte Damen und Herren des gepflegten Wertpapiers,

seit ein paar Tagen Frage ich mich, was ist cleverer?.......... Zeitsprung:


Meine erste Mini KE steht aus Lust vor der Tür. Der Übernahmeschutz soll in den eigenen Händen bleiben. Eine Verdopplung kommt nicht in Frage, weil der ÜS sonst in fremden Händen landet. Dank der Regel, 10% der eigenen Aktien ins Hauptdepot holen zu können und theoretisch die restlichen 90% ins Privatdepot zurück kaufen zu können, eröffnet natürlich andere Wege.


Ist es Gier oder Unwissenheit?. Erklärt mir bitte, warum KHs (Kapitalvernichtung) immer noch durchgeführt werden, was ja indirekt nicht der Sinn der Aktionäre ist anstatt das Geld woanders zu investieren. Und wenn es darum geht, Aktien vom Markt zu nehmen damit der Kurs steigt ,geht das doch dank des PD ebenfalls. Ganz ohne KH.


Entziehe ich dem Markt Anteile durch eine KH, steigt gewöhnlich der Kurs oder stabilisiert sich, aber wo ist der Unterschied wenn ich die selben Anteile ins PD direkt kaufe ohne Aktien(mein Bargeld) zu vernichten?.

Jede zurück gekaufte Aktie stärkt doch meinen ÜS anstatt das gut investierte Geld zu vernichten, was meinen Aktionären bestimmt ebenso missfällt.


Ich werde meinen Aktionären keine Geldvernichtung zumuten und erst nach erfolgreichem Rückkauf der eigenen Aktien eine neue Mini KE starten.


Was ist jetzt cleverer und warum?


Liebe Grüße,

euer Marduk ;)


9 Kommentare
StellarRapids [gelöscht] · 24.08 20:48

Vernichtete Aktien sind vernichtet. Aktien in deinem Privatdepot sind nicht anders als jede andere Aktie. Weniger Aktien = jede Aktie entspricht höherem Firmenanteil. Ob Aktienreduktion dennoch sinnvoll ist? Andere Frage

Marduk · 24.08 21:42

Ist eine zusätzliche Aktie zum ÜS wertvoller als eine vernichtete Aktie?

Marduk · 24.08 21:52

Beispiel 1: AG a vernichtet 50 Aktien von 1000 und macht danach eine KE.Ergibt 950×2=1900, wo 50 mal Bargeld vernichtet würde. Beispiel 2: AG b kauft 50 Aktien ins PD und verdoppelt ebenfalls= 2000 Anteile, wobei die eingezogen Anteile durch die KE zurück finanziert werden. Was ist jetzt cleverer?

ProfessorX · 24.08 21:53

Marduk, ich finde die deutlich wertvoller. Weil man die wieder auf dem Markt schmeißen kann und wieder Bewegung in den Markt bringen kann. Wenn ihr alle ihre Aktien nur noch sammeln und vernichten und nichts anderes damit anfangen, dann sind sie wertlos. Aber damit bringt man keine Bewegung in diesem Spiel. Was ich vermisse es manchmal, dass die Großen nur am raffen sind. Dabei sind die abhängig von den kleinen. Aber den wollen sie nicht so viel geben. Wenn ich mir die Anleihen ansehen, was dabei rauskommt. Und trotzdem wird dann nächste Markt wiedergegeben zumindest nicht den kleinen Spieler. Kann jeder sehen, wie er will und jeder machen, wie er will, aber ich stimme den Schreiber dieses Artikels voll um ganz zu. Meine Konsequenzen sind, dass ich langfristig nicht in AGs investiere, die Aktien vernichten. Natürlich spiel ich mit denen, wenn ich Geld verdienen kann. Aber langfristig setzt sich gerne auf solide Unternehmen, die aktiv sind und halt keine Aktien vernichten.

ProfessorX · 24.08 21:57

Mit einem Beispiel schreibst du die Sicht der AG. Wie sieht es denn aus aus der Sicht des Investors?

ProfessorX · 24.08 21:58

Leider ist hier keine Schreibkorrektur möglich

Marduk · 24.08 22:16

Aus der Sicht des Investors sollte er nur in AGs investieren, die schneller wachsen als die eigene AG. Alles andere bremst das eigene Wachstum.

RealRentnerUwe · 25.08 05:52

Man kann trotzdem den anleihezins hernehmen um weiter Aktien zu vernichten und trotzdem seine mcap zu stärken jeder freut sich und alles ist gut so wird auch deine Aktie im PD wertvoller

RealRentnerUwe · 25.08 05:55

Je weniger Aktien auf dem Markt sind umso wertvoller wer die Aktien bei den Aktionären ist wie Angebot und Nachfrage du verringerst das Angebot durch KHs künstlich nach unten bis die Nachfrage übersteigt und die AG geht gottlos nach oben bis die KE kommt und die Nachfrage gedeckt wird ohne das die Aktie nach unten fällt