Unser Reporter traf den CEO in seinem Zürcher Penthouse, während er gerade versuchte, einen Goldbarren als Briefbeschwerer zu benutzen.
Oracle: Herr Knopf, reden wir Tacheles. Der aktuelle Kurs liegt bei ca. 1.800 Euro. Sie verlangen 5.000 Euro pro Aktie für die KE. Wie rechtfertigen Sie diesen... nun ja, „ambitionierten“ Preis?
CEO Knopf: (lacht schallend) Ambitioniert? Das ist ein humanitäres Hilfsangebot! Schauen Sie, die 1.800 Euro sind doch nur eine optische Täuschung der Börse. In meiner privaten Kalkulation, die auf der Luftfeuchtigkeit in Zürich und meinem persönlichen Wohlbefinden basiert, ist die Aktie bereits 12.000 Euro wert. Wer für 5.000 Euro kauft, macht also sofort 7.000 Euro Gewinn pro Stück. Das ist reine Mathematik, die nur Leute verstehen, die keine Angst vor dem Erfolg haben!
Oracle: Die Aktionäre schweigen bisher beharrlich. Was sagen Sie dazu?
CEO Knopf: (springt auf, fassungslos) Das ist ein Skandal! Ein Affront gegen das Genie! Ich bin schockiert, ja fast schon beleidigt. Ich biete ihnen den Schlüssel zum Himmelreich und sie trauen sich nicht, die Türklinke anzufassen? Wenn die nicht bald reagieren, erhöhe ich den Preis auf 10.000 Euro, nur um sie für ihr Zögern zu bestrafen! Wer nicht bei 5.000 Euro kauft, hat den Reichtum schlicht nicht verdient!
DER GEGENPOL: KEVIN S. – DER LETZTE GLÄUBIGE
Wir fanden Kevin S. vor der Zentrale, wie er versuchte, seine Niere gegen ein Zertifikat zu tauschen.
Oracle: Kevin, die meisten Anleger zögern. Sie aber sind „All-In“. Warum?
Kevin S.: „Weil Knopf die Zukunft sieht! Die anderen verstehen seine Logik nur nicht. Wenn er sagt, 5.000 Euro ist der Preis, dann ist das Gesetz. Ich habe mein Haus verkauft, meine Goldfische belehnt und meine Altersvorsorge in Knopf-Coins getauscht. Ich würde alles geben, nur um noch einen einzigen Anteil zu halten. Wenn ich dafür unter einer Brücke schlafen muss, dann ist das eben eine Underground-Invest-Brücke. Und die wird aus Titan sein, markieren Sie meine Worte!“
MARKTANALYSE: DER STATUS QUO
Die Lage bei Underground Invest ist paradox:
Der Kurs: Klebt bei 1.800 Euro fest, während Knopf bereits in anderen Galaxien rechnet.
Die Verkäufe: Ein paar schwache Hände haben das Schiff verlassen – mehr Platz für die Wahren Gläubigen.
Die Stimmung: Knopf ist persönlich beleidigt über die mangelnde Begeisterung. Analysten warnen: Ein beleidigter Knopf ist ein teurer Knopf.
Fazit des Oracles: Wer jetzt nicht zeichnet, sollte sich schon mal nach einem Job in einer herkömmlichen Bank umsehen. Denn wenn die Knopf-KE zündet, gibt es kein Zurück mehr.
[TICKER]
+++ Knopf droht mit Rückzug auf Privatinsel, falls Zeichnungsrate nicht steigt +++
+++ Kevin S. wurde beim Blutspenden gesichtet, um die letzten 50 Euro für die Aktie zusammenzukratzen +++
+++ Zürcher Bahnhofstrasse kurzzeitig gesperrt wegen „überhöhtem Ego-Ausstoß“ +++
4 Kommentare
Hase · 28.04 14:34
Frage an Google-KI : Ist die Knopf-KE ein gutes Geschäft?
Hase · 28.04 14:35
Google-KI: Ja und nein. 5000 € Ausgabepreis sind etwas ambitioniert. Und dann nur 100 Aktien? Meine Schaltkreise schlagen 250 Aktien zu 2000 € vor... da würde ich vielleicht sogar selbst investieren, wenn ich Geld hätte
Knopf · 28.04 15:01
Hase, mein bester... ich muss gestehen: Was deine kleine Google-KI da ausspuckt, klingt tatsächlich realistischer. Aber seit wann interessiere ich mich für Realität? Realität ist für Leute, die Steuern zahlen und pünktlich ins Bett gehen!
Hase · 28.04 15:43
Dann mal viel Erfolg :)